In der Zeit vom 09.- 16. Mai 2022 machte sich eine sechsköpfige Crew der MK zu einem Motorbootstörn auf nach Friesland in den Niederlanden. Pünktlich um 10.00 Uhr ging es von Lüdinghausen mit dem Auto los Richtung Westen. Nach einer störungsfreien Fahrt erreichte man gegen 14.00 Uhr den Zielort Echternerbrug am Tjeukermeer. Da unser Boot „Zephyrus“ vom Vercharterer noch nicht freigegeben war, ging es zunächst in den Ort zum „Backen und Banken“. Endlich konnte man echt holländische Fritten mit Frikandeln genießen. Nach dem Mittagessen konnte dann der Proviant an Bord verstaut und die Kabinen belegt werden. Nach einer kurzen Einweisung durch den Vercharterer stieß man auf eine gute Fahrt an, auch „Neptun“ durfte dabei nicht zu kurz kommen. – Endlich hieß es „Leinen los“. Bei herrlichem Sonnenschein fuhr man übers Tjeukermeer und quer über den Prinses Margriet Kanaal nach Sloten. Eigentlich sollte es durchs Slotermeer über Woudsend nach Heeg gehen, doch der Brückenwärter in Sloten erklärte, dass die bewegliche Brücke in Woudsend repariert werde und man dort nicht weiter käme. So wurde kurz entschlossen übers Slotermeer nach Balk zu fahren. Nach einem gemütlichen Abend an Bord und für einige nach einer zu kurzen Nacht ging die Reise am nächsten Tag wieder übers Slotermeer, den Prises Margriet Kanaal und über das Heegermeer nach Makkum am Ijsselmeer. Am nächsten Morgen führte die Reise unsere Bootsleute nach Bolsward. Nach einem Rundgang durch die alte Hansestadt saß man gemütlich auf dem Marktplatz zum „Backen und Banken“ zusammen. Nach der Mittagspause hieß es wiederum „Leinen los“ und weiter ging die Reise nach Sneek. Nach dem Festmachen in Sneek fing es leider an zu regnen und der geplante Stadtrundgang viel buchstäblich ins Wasser. So besuchte man das Restaurant „Kajute“ und ließ sich das frisch gezapfte Einlaufbier schmecken.

Das nächste Etappenziel war das kleine Dorf Grou am Prinses Margriet Kanaal, den man über einen geplanten Umweg über Akkrum erreichte. Durch Akkrum führt die zweispurige Bahnstrecke von Heerenveen nach Leuwarden und die Autobahn A32. Diese Hindernisse wurden durch ein großes Aquädukt und eine Klappbrücke überwunden. Die Klappbrücke von Akkrum zu sehen, war schon allein eine Reise wert. Nach dem Festmachen in Grou besuchte man zunächst das malerische Dorf und genoss in einem friesischen Cafe das obligatorische Einlaufbier.

Am nächsten Morgen führte die Reise bei sehr stark zunehmenden Wind über den Prinses Margriet Kanaal über den kleinen Ort Warten zu einer der größten friesischen Städte nach Leuwarden. Bei der Einfahrt in die Stadt konnte wiederum eine außergewöhnliche Brückenkonstruktion bestaunt werden. Am Rande der historischen Altstadt machte man fest. Während die Crew sich zur Stadtbesichtigung und zum Einkaufen auf den Weg machte, bereitete der Smut das Mittagessen vor. Nach dem Backen und Banken hieß es wiederum "Leinen los" und man fuhr nach Earnewald, das ist ein kleines Dorf in dem Naturschutzgebiet „Alde Feanen/Princenhof“.  Von dort reiste man am nächsten Morgen wieder über Akkrum und das Sneekermeer nach Langweer. In dem kleinen aber feinen Passantenhaven machte man bei herrlichem Sonnenschein fest. Ein Rundgang durch den malerischen Ort endete in einer der vielen Cafes am Straßenrand.

 

Die letzte Etappe führte unsere Bootsmänner nach Lemmer, das man schon früh am Mittag erreichte. Nachdem man mitten in der Stadt angelegt hatte, hieß es zunächst Backen und Banken. Danach stand ein Stadtrundgang auf dem Programm. Eigentlich wollte man dort übernachten, aber leider öffnen die Brücken dort morgens erst um 09.00 Uhr; denn schon am nächsten Tag musste das Schiff bis 10.00 Uhr wieder abgegeben werden. Deshalb verließ man Lemmer und lief zurück zum Ausgangshafen Echternerbrug. Nachdem das Boot am nächsten Morgen abgegeben wurde, war leider schon eine herrliche Woche um, die sicherlich bei allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleibt.