In der Zeit vom 04. – 11. September unternahmen wir einen Segeltörn auf der Ostsee, der unter keinem guten Stern gestanden hat. Bereits bei der Bootsübernahme funktionierte der Gasherd nicht bzw. war eine Gasflasche nicht in Ordnung. Der Versuch auf See das Großsegel zu setzen scheiterte, da sich das Segel beim Einholen im Mast „verwickelt“ hat. Trotz Reparatur des Vercharterers konnte das Großsegel nicht gesetzt werden. Darüber fiel ein Schott zur Dusch- und WC-Kabine aus den Angeln. Trotz dieser Mängel hatten die Törnteilnehmer die gute Laune nicht verloren.

Nach einer Vorübernachtung an Bord ging es am ersten Tag bei gutem Segelwind und schönem Wetter von Greifswald aus nach Kröslin. Dort konnte einer unserer Kameraden seinen 51. Geburtstag feiern. Am nächsten Tag ging es weiter nach Sassnitz. Als wir das Großsegel setzen wollten, stellten wir fest, dass es nicht richtig aufgerollt war und nicht gesetzt werden konnte. So segelten wir nur mit der Fock Kurs Rügen nach Sassnitz. Dort angekommen, setzten wir uns mit dem Vercharterer in Verbindung. Am nächsten Morgen kam jemand aus Greifswald herüber und brachte das Groß in Ordnung. Nach dem Auslaufen segelten wir Kurs Bornholm. Als der Wind stark aufbriste, wollten wir das Großsegel reffen. Nachdem das Groß gerefft war, rauschte es bei dem starken Wind wieder heraus, sodaß wir es einholen mussten. Daraufhin haben wir beschlossen umzukehren und segelten nach Sassnitz zurück. Nach einem Hafentag segelten wir nach Lauterbach. Dort verbrachten wir ebenfalls einen Hafentag und fuhren mit dem „Rasenden Roland“ nach Binz. Am nächsten Tag segelten wir zurück nach Greifswald.